Tansania eSIM-Führer: Von der Serengeti bis Sansibar in Verbindung bleiben (Praxistest)
Die Staubwolke eines Land Cruisers vor Ihnen, eine Elefantenherde, die 20 Meter entfernt den Weg kreuzt, ein Baby, das seiner Mutter hinterher wackelt. Du fummelst nach deinem Handy. Du drückst auf Aufnahme. Und dann… nichts. Kein Signal. Kein Upload. Keine Möglichkeit, das Wildeste zu teilen, was du je erlebt hast.
Das ist genau die Situation, die wir vermeiden wollten, als unser SimpleSIM-Team letzten Monat nach Tansania aufbrach. Wir sind mit einer Mission losgeflogen: die eSIM-Abdeckung von den Savannen von Tarangire bis zu den weißen Sandstränden von Sansibar zu testen und ehrlich zu berichten.
Das ist passiert.

Warum Tansania Konnektivität braucht (mehr als man denkt)
Tansania ist nicht das typische Reiseziel für „am Strand liegen und abschalten“. Sicher, Sansibar hat dieses Flair. Aber die meisten Reisen kombinieren zwei sehr unterschiedliche Welten – Busch-Safari und Küste des Indischen Ozeans – und beide erfordern zuverlässige Daten aus Gründen, an die man nicht immer denkt, bis man festsitzt.
Während der Safari:
- Ihr Reiseführer spricht vielleicht nur begrenzt Englisch (oder Französisch). Google Translate auf Ihrem Telefon wird zu Ihrem Co-Piloten.
- Offline-Karten sind gut, bis man merkt, dass das eigene Haus nicht darauf zu finden ist. Google Maps mit Live-4G-Daten? Eine andere Geschichte.
- Sie werden Fotos und Videos in Echtzeit mit Ihrer Familie teilen wollen. Sonnenuntergänge über der Serengeti verlieren ihre Wirkung, wenn Sie sie drei Tage zu spät aus einer Hotellobby posten.
- WhatsApp ist für die Koordinierung mit Fahrern, Lodges und lokalen Kontakten unerlässlich. SMS gibt es hier kaum.
An der Küste:
- Uber ist in Sansibar nicht aktiv, aber lokale Taxi-Apps (wie ZanTaxi) schon – und die brauchen Daten.
- Die Buchung einer Gewürztour, einer Dhau-Fahrt oder eines Schnorchelausflugs erfolgt oft über WhatsApp bei einem lokalen Anbieter.
- Restaurantempfehlungen, Gezeitenkarten für den Strand von Paje, die Überprüfung der Fähre nach Stone Town – all das läuft über Daten.
Fazit: Der Offline-Modus reicht in Tansania nicht aus.
Erfahrungsbericht: „Es funktioniert auch hier“
Wir haben unsere SimpleSIM Tanzania eSIM-Profile am Charles de Gaulle vor dem Einsteigen aktiviert. Einrichtungszeit insgesamt: etwa 90 Sekunden pro Telefon. Nach der Landung am Kilimanjaro Airport und dem Ausschalten des Flugzeugmodus war die Verbindung innerhalb von 30 Sekunden hergestellt. Kein Papierkram, kein Kiosk, keine Landeswährung erforderlich.
Hier ist unser Urteil über die Berichterstattung, Ort für Ort.
Tarangire-Nationalpark
Tarangire ist das Land der Elefanten. Es ist weniger überlaufen als die Serengeti (was uns gefiel), und im Februar – der grünen Jahreszeit – ist die Landschaft unglaublich üppig. Man denkt an helle Grasebenen, riesige Baobab-Bäume und Herden überall.
Netzabdeckung: Solides 4G entlang der Hauptstrecke. Wir haben eine Elefantenfamilie live über einen Videoanruf für mehr als vier Minuten ohne einen einzigen Abfall gestreamt. In der Nähe des Tarangire-Flusses sank das Signal zeitweise auf 3G, reichte aber immer noch aus, um Fotos und Nachrichten zu versenden. Tief im Park (abseits der Wege) muss man mit einigen Funklöchern rechnen – aber das gilt für jeden Anbieter.
Fazit: 8/10. Zuverlässig, wo es darauf ankommt.

Serengeti-Nationalpark
Der große Wurf. Endlose Ebenen, gelegentlich ein Akazienbaum und das unverwechselbare Gefühl, inmitten von etwas Riesigem zu sein. Wir verbrachten zwei Nächte in einem Zeltcamp in der zentralen Serengeti.
Um 6 Uhr morgens aufzuwachen und vom Deck unseres Zeltes aus Heißluftballons über der Savanne aufsteigen zu sehen – das allein war die Reise wert. Und ja, wir haben die Fotos sofort hochgeladen.
Deckung: Erstaunlich gut in der zentralen Serengeti Korridor (Seronera Bereich). 4G die meiste Zeit. Wir verloren das Signal während einer Pirschfahrt im westlichen Korridor, aber es kam innerhalb von 15 Minuten zurück. Der größte Test war das Teilen eines 45-Sekunden-Videos von einer Büffelpattstellung – drei riesige Kap-Büffel starrten uns 10 Meter vom Fahrzeug entfernt an. Es wurde in etwa 40 Sekunden auf 4G hochgeladen.
Fazit: 7/10. In den Hauptgebieten gut, in abgelegenen Sektoren (erwartungsgemäß) lückenhaft.

Sansibar
Nach vier Tagen im Staub und am frühen Morgen fühlte sich Sansibar an wie eine Landung auf einem anderen Planeten. Weißer Sand, den man für Schnee halten könnte (wenn es nicht 32°C hätte), türkisfarbenes Wasser, Palmen, die am Nachmittag lange Schatten auf strohgedeckte Strandhütten werfen. Null Stress.
Netzabdeckung: Volles 4G überall, wo wir getestet haben – Stone Town, Nungwi, Kendwa, Paje. Selbst auf dem Bootstransfer zwischen den Inseln hatten wir die meiste Zeit der Fahrt Empfang. Sansibar ist gut vernetzt.
Fazit: 9/10. Keine Beschwerden.

eSIM vs. Ihre anderen Optionen in Tansania
Wir wurden das schon oft gefragt: „Warum nicht einfach eine lokale SIM-Karte am Flughafen kaufen?“ Eine berechtigte Frage. Hier ist die ehrliche Aufschlüsselung.
| eSIM (SimpleSIM) | Lokale SIM-Karte (Airtel/Vodacom) | Roaming (Heimatnetzbetreiber) | |
|---|---|---|---|
| Einrichtungszeit | 90 Sekunden vor der Abfahrt | 20-45 Minuten am Flughafenkiosk | Keine, aber unerwartete Rechnungen |
| Preis (10GB/30 Tage) | 32,99 € pauschal | ~$10-15 + Zeit und Ärger | 50-150 €+ je nach Anbieter |
| Behalten Sie Ihre Nummer | Ja (Dual-SIM) | Nein, neue Nummer | Ja |
| Hotspot-Freigabe | Ja | Oft blockiert | Oft blockiert oder zusätzliche Gebühr |
| Arbeiten bei der Landung | Unmittelbar | Nach der Anmeldung | Ja, zu Roaming-Tarifen |
| Risiko | Keine | ID-Registrierung schlägt manchmal fehl | Bill Schock |
Die lokale SIM-Karte ist billiger, wenn Sie den Euro zählen. Aber wenn man die 30-minütige Warteschlange am Kilimanjaro-Flughafen nach einem 8-stündigen Flug, die ID-Registrierung (die bei Touristen manchmal scheitert) und den Verlust der WhatsApp-Nummer berücksichtigt, ändert sich die Rechnung schnell.
Roaming? Tun Sie es einfach nicht. Wir haben von Reisenden gehört, die in Tansania über ihren französischen Anbieter mehr als 80 € für eine Woche mit geringer Datennutzung bezahlt haben. Mit einer eSIM für 21,99 € für 5 GB entfällt dieses Risiko vollständig.
So richten Sie Ihre eSIM für Tansania ein
Vier Schritte. Ernsthaft.
- Wählen Sie Ihren Tarif auf unserer Tansania-Seite – 5 GB (21,99 €) oder 10 GB (32,99 €), beide 30 Tage gültig.
- Sie erhalten Ihren QR-Code sofort nach dem Kauf per E-Mail.
- Scannen Sie den QR-Code mit Ihrem iPhone oder Android-Gerät (am besten zu Hause, vor dem Flug – für die Installation sind keine Daten erforderlich).
- Landen Sie in Tansania, schalten Sie den Flugzeugmodus aus, stellen Sie sicher, dass „Daten-Roaming“ für die eSIM-Leitung aktiviert ist – und schon sind Sie online.
Zwei Profi-Tipps aus der Praxis:
- Wenn Sie zu zweit oder mit der Familie unterwegs sind, ist der 10-GB-Tarif mit Hotspot-Freigabe eine gute Wahl. Wir hatten während einer Pirschfahrt drei Telefone mit einer eSIM laufen.
- Installieren Sie die eSIM vor der Abreise. Wir können dies nicht genug betonen. Das Flughafen-Wi-Fi in Kilimanjaro ist… sagen wir mal „unzuverlässig“.
Wann es losgeht: Das Februar-Argument
Die meisten Menschen denken bei Tansania an ein Reiseziel zwischen Juni und Oktober (Trockenzeit, Große Migration). Damit liegen sie nicht falsch. Aber der Februar hat seinen eigenen Zauber.
Vergünstigungen in der grünen Saison:
- Die Preise für Lodges und Flüge sinken im Vergleich zur Hochsaison um 20-40 %.
- Weniger Fahrzeuge auf der Safari – vielleicht haben Sie eine Sichtung ganz für sich allein
- Die Landschaft ist üppig und fotogen, statt trocken und staubig
- Im Februar ist Kalbungszeit in der südlichen Serengeti – überall Gnu-, Zebra- und Gazellenbabys
- Das Wetter auf Sansibar ist von seiner besten Seite: heiß, sonnig, geringe Luftfeuchtigkeit
Wenn Ihr Schulferienkalender noch einen Platz im Februar frei hat (und im Moment liegen alle drei französischen Schulzonen zwischen dem 7. Februar und dem 9. März 2026), ist Tansania neun Stunden und einen Direktflug von Paris entfernt.
Schlussfolgerung
Tansania ist eine dieser Reisen, die man nicht vergisst. Die Stille der Serengeti im Morgengrauen. Die absurde Schönheit eines Strandes auf Sansibar. Ein Elefantenbaby, das seiner Familie hinterher stolpert.
Lassen Sie sich nicht von Verbindungsproblemen daran hindern, Ihr Leben in vollen Zügen zu genießen. Mit einer eSIM können Sie buchen, teilen, navigieren und sicher bleiben – ohne nach WLAN zu suchen oder Ihre Telefonrechnung zu fürchten.
Sind Sie startklar? 👉 Testen Sie unsere eSIM-Tarife für Tansania ab 21,99 €.
Und wenn Sie bei Sonnenaufgang auf der Serengeti-Ebene stehen, das Telefon in der Hand, das perfekte 4G-Signal auf dem Bildschirm – denken Sie daran: ici aussi, ça capte.